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Doch James Whale
ließ sich bei der Auswahl der Charaktere
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von seinen Erinnerungen an die Stadt
Dudley in den englischen Midlands leiten,
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in der er aufgewachsen war.
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Whale sagte einmal: "Wenn Einwohner
aus Dudley den Film sehen,
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werden sie manche Typen
sicher wiedererkennen."
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Im Gasthaus des Dorfes,
"The Lion's Head",
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findet man die verschiedensten
Charaktertypen.
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Es ist ein typisches Lokal: Die Leute
reden, lachen, trinken und spielen Darts.
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Hier tritt der mysteriöse Fremde ein.
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Drei sukzessive Nahaufnahmen rücken
ihn in den Mittelpunkt des Geschehens.
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Ähnlich hatte Whale
auch Frankensteins Monster eingeführt,
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das in der 1931er Filmversion
von Boris Karloff gespielt wurde.
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Doch die Stimme, die Sie gleich hören,
ist keinesfalls Karloffs.
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Es ist die unverwechselbare und
einzigartige Stimme von Claude Rains
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in seinem ersten Tonfilm.
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Wieso wurde Boris Karloff nicht
wie geplant für die Titelrolle engagiert?
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Nach seinem Erfolg mit Frankenstein
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sowie mit Die Maske des Fu-Manchu
und Die Mumie
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betrachtete Universal Karloff
als ausgemachten Star
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und sah ihn
für die Rolle des Unsichtbaren vor.
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Aber Universal litt
unter der Wirtschaftskrise
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und befand sich wie die
meisten Filmstudios in finanzieller Not.
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Als Karloff im Mai 1933
aus England zurückkehrte,
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wo er am Gaumont-British-Film
The Ghoul mitgearbeitet hatte,
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war er noch für die Hauptrolle
in Der Unsichtbare vorgesehen.
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Aber im Juni kam es zu
vertraglichen Problemen mit Universal.