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Die Fachzeitschrift Variety
schrieb damals:
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"Es ist Praxis bei Universal,
Schauspieler zu feuern,
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sobald sie ein bestimmtes Format haben,
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und sie durch neue zu ersetzen,
denen sie weniger zahlen."
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"Universals neuestes Opfer
ist Boris Karloff."
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"Karloff bezog in seinen 18 Monaten
bei Universal 750 Dollar die Woche."
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"Er stand kurz vor einer
Gehaltserhöhung auf 1.250 Dollar."
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"Karloff standen demnach
500 Dollar mehr zu -
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jeweils 250 Dollar
für zwei Optionsperioden."
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"Auf die letzte Erhöhung
auf 1.000 Dollar hatte er
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unter der Bedingung verzichtet,
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dass er sie in der nächsten
Optionsperiode mit ausbezahlt bekäme."
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"Universal weigerte sich
diesen Betrag zu zahlen,
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woraufhin sich Karloff verabschiedete."
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Whale bot die Rolle
seinem britischen Kollegen Colin Clive
an,
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der in der Bühnen-
sowie der Filmversion von Journey's End
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die Hauptrolle gespielt hatte.
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Er war auch in der Rolle
des Dr. Frankenstein
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in der 1931er Filmversion
von Frankenstein erfolgreich gewesen.
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Colin Clive,
der ein hervorragender Darsteller war,
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hatte jedoch gerade
zwei andere Hollywood-Filme gedreht
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und wollte zurück nach England,
obwohl ihm die Rolle zusagte.
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Die britische Zeitschrift
Picturegoer schrieb im Juli 1933:
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"Colin Clive hat Spaß an grausigen Rollen
wie der des Dr. Frankenstein."
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"Er sieht sich nicht als Protagonisten
oder romantischen Liebhaber."
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"Er ist auf härtere Sachen aus."
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Wer war also die Lösung?
Whale erinnerte sich an Claude Rains.
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Rains hatte bei RKO Radio Pictures
Probeaufnahmen
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für die Hauptrolle im 1932 erschienenen
Film Eine Scheidung gemacht.
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Offenbar waren sie nicht gut ausgefallen.
Rains selbst beschrieb sie
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als "die schlechtesten
Probeaufnahmen der Filmgeschichte".