:16:00
Bevor er zu Universal kam,
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arbeitete Fulton
im Frank-Williams-Laboratory,
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wo das Wandermasken-Verfahren
entwickelt wurde.
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Fulton schrieb in einem Artikel
über den Unsichtbaren
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in einer Ausgabe
des American Cinematographer von 1934:
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"Das Abnehmen der Nase:
Für diese Szene nutzte man eine Puppe,
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die dem Schauspieler aufs Haar glich."
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"Das Abwickeln des Verbandes entstand
wie auch die halb-bekleideten Szenen:
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Im Doppelbelichtungsverfahren
mit Wandermasken."
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"Die Bewegungen des Schauspielers
mussten natürlich wirken,
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aber er durfte die Hände
nicht vor den Körper bringen."
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Das ist nur der Anfang.
Später folgen noch viele weitere Effekte.
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In diesen ersten 17 Minuten des Films
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fand man beim Spannungsaufbau
genau das richtige Maß.
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Nach der kurzen Profilaufnahme
vom unsichtbaren Mund und Kinn
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und den eben gezeigten Enthüllungs-
szenen ist der Zuschauer gespannt,
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wie weit man in der nächsten
Unsichtbarkeitsszene gehen wird.
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R.C. Sherriff schrieb
eine Bemerkung ins Drehbuch...
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Augenblick! Es sieht ja ganz so aus, als
trüge der Unsichtbare keine Unterhosen.
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Sherriff schrieb:
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"Ich schlage vor, weitestgehend
mit Trickaufnahmen zu arbeiten
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und unsichtbare Drähte, also
die Marionettentechnik, zu verwenden."
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Aber laut Fulton "konnte die Drahttechnik
nicht verwendet werden,
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da die Kleider leer und die Bewegungen
unnatürlich gewirkt hätten".
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"Deshalb wählten wir
das Doppelbelichtungsverfahren."
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"In den meisten Szenen
kommen andere Charaktere vor,
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deshalb drehte man sie auf
konventionelle Art, nur ohne den
Unsichtbaren."
:17:50
"Alles musste zeitlich abgestimmt sein,
wie immer bei dieser Technik."
:17:55
"Das Negativ wurde dann
normal entwickelt."
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"Szenen, in denen er vollkommen
unsichtbar ist, sind einfach."