The Invisible Man
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:58:02
Vielleicht handelt es sich dabei
um John Hustons Treatment,

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das im Sommer 1932 entstand,
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als er bei Universal
als Autor angestellt war.

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Vielleicht hatte Sherriff diese Version
auch mit einem Projekt verwechselt,

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an dem er und Whale damals arbeiteten:
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A Trip to Mars,
das allerdings nicht produziert wurde.

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Als Sherriff den Roman von H.G. Wells
nach vielen Jahren erneut las,

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fragte er sich,
warum so viele Autoren

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das von Universal erworbene Buch
damals ignoriert hatten.

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Sherriff schrieb eine solide Adaptation.
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Er schrieb in seiner Autobiographie:
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"Wells wusste, dass eine fantastische
Story nur realistisch wirkte,

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wenn sie aus der Sicht
des einfachen Volkes erzählt wurde."

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"Ein Drehbuch
war meiner Ansicht nach

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ein Mittelding zwischen
Bühnenstück und Roman."

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"Es war frei
von den Einschränkungen der Bühne,

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jedoch waren Ausschweifungen tabu,
die einem Romanautor möglich sind."

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"Ich musste hier und da
straffende Elemente einfügen."

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Historiker Paul Jensen stellte als Erster
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eine tiefgründige Analyse
des Unsichtbaren an.

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Er schrieb, dass manche
von Sherriffs Abwandlungen,

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wie das Einbringen von Flora
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oder den Ausbau
von Kemps Rolle zum Rivalen,

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interessante Parallelen aufwiesen.
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Er schrieb: "Das Vorbild dafür war
wahrscheinlich der Film Frankenstein."

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"Beide Filme handeln von einem
leidenschaftlichen Wissenschaftler,

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der sich zurückgezogen
seinen Experimenten widmet

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und eine besorgte Verlobte sowie
einen väterlichen Freund hinterlässt -

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Dr. Cranley wird hier zu
Dr. Waldman und Baron Frankenstein -

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sowie einen Freund,
der in die Verlobte verliebt ist."

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"Mit der Erweiterung von Kemps Rolle
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schaffen Sherriff und Whale
einen klaren Antagonisten für Griffin


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