:30:00
vergrub ich mich zum Schutz
im Schutt der Ruinen.
:30:03
Ich lag sicher im Schmutz,
:30:07
wackelte mit den Zehen
und hörte dem Lärm zu
:30:11
und träumte davon, eines Tages eine
feine Dame mit feinen Schuhen zu sein.
:30:19
Ich hasse Schuhe, Mr. Dawes.
:30:22
Ich trage sie zum Tanzen und in der
Öffentlichkeit, aber sie machen mir Angst.
:30:28
Mit den Füßen im Schmutz
fühle ich mich sicher.
:30:33
Auf Englisch klingt das so simpel.
Doch was ich sagen will, ist nicht einfach.
:30:38
Selbst in meiner eigenen Sprache
könnte ich es nicht in Worte fassen.
:30:43
Beim Sprechen geht es
nicht nur um Worte.
:30:45
Und Sie haben
einen Sinn mehr als andere.
:30:48
Sie haben die Sache mit meinem
Cousin gleich verstanden.
:30:57
Als ich dann älter wurde
:31:02
und die Bomben immer noch fielen,
:31:06
war es nicht mehr genug, mich in
Schutt und Schmutz zu vergraben.
:31:10
Ich brauchte jemanden.
:31:13
Den ich lieben konnte, der mich liebte
und mir Sicherheit gab.
:31:17
Ich brauchte es. Und ich brauche es
immer noch, wenn ich Angst habe.
:31:22
So wie ein Baby
ein Licht im Dunkeln braucht,
:31:26
brauche ich Liebe, wenn ich mich
vor Angst im Schmutz verstecke.
:31:32
Aber es fallen keine Bomben mehr.
:31:35
Sie erstaunen mich, Mr. Dawes.
:31:38
Ist die Angst damit weg?
:31:41
- Wovor haben Sie Angst?
- Denselben Dingen wie jeder andere.
:31:45
Denselben Dingen wie Sie.
:31:48
Verletzlich und ungeschützt zu sein.
:31:53
So wie Mr. Kirk Edwards ohne sein Geld.
:31:55
So wie Sie früher ohne Alkohol,
:31:58
oder wie jetzt,
ohne die Liebe ihres Skriptgirls.