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Wenn je etwas ein Flop war,
dann diese Beerdigung.
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Am Grab standen zwei Dutzend Leute,
die kein Mensch kannte. Ein tolles Ende.
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Einen Filmstar beerdigt man nicht
wie eine nicht identifizierte Leiche.
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Aber irgendwie passte es ins Bild.
Es war von Anfang an so gewesen.
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Nichts lief nach Plan.
Jedenfalls nicht nach meinem.
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Von dem Moment,
als die Freiheitsstatue auftauchte,
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wollten alle alles über Maria wissen.
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Doch am Ende waren sie so schlau wie
vorher, denn es gab nichts zu wissen.
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Glauben Sie mir, es stimmte,
was man in Madrid über sie sagte.
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Diese Leidenschaft in Person, diese
Flamme, die auf der Leinwand brannte,
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war in Wirklichkeit unberührbar.
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Die Aasgeier der Klatschspalten
waren Tag und Nacht an mir dran.
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Wie konnte ich ihnen sagen,
mit wem sie ausging,
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wenn ich nicht mal wusste,
wen sie kannte?
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Eins kann ich Ihnen sagen: Es ist
möglich, dass Maria D'Amata starb,
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ohne je im Stork, im El Morocco, im
Ciro's oder Mocambo gewesen zu sein.
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Sie müssen zugeben,
das ist nicht normal.
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Aber dann wiederum war an dieser
Geschichte gar nichts normal.
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Eine Puppe, die bei
der Premiere ihres ersten Films -
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ohne dass man von Männern,
geschweige denn einer Romanze wüsste,
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und deren Privatleben privat bleibt -
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vom Publikum längst
zum Star gekürt worden ist.
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An diesem Abend kam mir erstmals der
Gedanke, dass die Leute selbst denken.
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Wer außer Maria D'Amata wäre allein
zu ihrer Weltpremiere erschienen,
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noch dazu mit einem Paar,
das sich bekanntlich liebte?
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Es war Liebe zwischen Harry und Jerry.
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So viel stand fest, denn sie gaben nie
Interviews über eine mögliche Hochzeit.
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Maria D'Amata. Wie immer
man es auch nennen möchte,
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ob man so geboren wird oder es
einen später ereilt, Maria hatte es.