The Barefoot Contessa
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:21:02
scheint mir.
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Ich hatte genug Zeit dazu, weißt du?
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Seit dem 25. Oktober 1942,
um genau zu sein.

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Das ist eine Menge Zeit.
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Besonders, wenn sie
vor Einsamkeit still zu stehen scheint.

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Besonders, wenn es
keine Tage und Nächte gibt,

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sondern nur Tage, die nach
Sonnenuntergang schwarz werden.

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Das ist eine Menge Zeit.
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Besonders, wenn man
an nichts anderes denken kann

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als an die lebenden Männer,
Frauen und Kinder dieser Welt.

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Und nichts anderes zu tun hat,
als an sie zu denken.

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Und nie vergessen kann,
dass man nicht dazu gehört.

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Vielleicht bin ich wirklich von unserem
Namen besessen, von der Vergangenheit,

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von unserer nicht existenten Zukunft
und unseren Bildern.

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Als könnte, wie von Zauberhand,
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die lange Reihe der Gemälde vollbringen,
wozu wir nicht imstande sind.

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Ich habe das nicht gewollt.
:22:03
Es ist ohne mein Zutun geschehen, und
beinahe, ohne dass ich es gemerkt habe.

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Du hast völlig Recht,
ich habe keinerlei Recht dazu.

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Aber ich liebe Maria.
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Die Braut, auf die der Regen fällt.
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Ich las die Ankündigung vor etwa sechs
Monaten auf dem Schiff nach Europa.

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Dass Maria D'Amata den Grafen
Torlato-Favrini heiraten würde.

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Die Klatschspalten hatten viel spekuliert.
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Sie brachten ärgerliche Anspielungen,
wie immer, wenn niemand etwas weiß.

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Sie versuchten es auch bei mir,
falls ich mehr wusste, als ich zugab.

:22:40
Sie hatten Recht.
Maria hatte mir oft geschrieben.

:22:44
Ich wusste, dass der Prinz
Aschenbrödel endlich eingeholt hatte

:22:48
und nichts weiter zu tun blieb als das mit
dem Schuh und dem glücklichen Ende.

:22:54
Als ich in Rom ankam,
kaufte Maria dort gerade ihre Aussteuer.


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