The Barefoot Contessa
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:24:02
Bist du immer noch verhext?
Und verwirrt?

:24:05
Nein. Ich war mir meiner Gefühle
und alles anderen noch nie so sicher.

:24:12
- Erzähl mir von ihm.
- Wie? Was könnte ich dir erzählen?

:24:15
Dass er attraktiv ist, groß, anständig,
liebenswürdig, stolz und so weiter.

:24:20
Wie der Held in den Zeitschriften,
die man beim Friseur liest.

:24:24
Was hat er dann, das der Held nicht hat?
:24:29
Ich weiß nicht,
wie ich dir davon erzählen soll.

:24:32
Wovon zum Beispiel?
:24:35
Fehlen mir die Worte, sagst du: "Sag es."
:24:38
Kann ich eine Szene nicht spielen,
sagst du: "Spiel".

:24:41
Und dann tust du es auch.
Also, was ist es?

:24:45
Schon der Versuch klingt albern,
:24:47
aber vielleicht nicht für dich.
:24:50
Harry, du darfst nicht lachen.
:24:52
Es ist wirklich wie in der Geschichte
von "la Cenicienta" und dem Prinzen.

:24:56
- Was?
- Alles.

:24:58
Sogar, wenn wir alleine sind.
:25:00
- Wie meinst du das?
- Jetzt wirst du mich auslachen.

:25:04
- Er küsst meine Hand.
- Natürlich. Die Standarderöffnung.

:25:07
- Jetzt stellst du dich extra dumm.
- Nein, ich...

:25:11
Oh! Er küsste also
deine Hand und Punkt.

:25:15
- Findest du das in Ordnung?
- Nein, natürlich... Ja.

:25:19
- So geziemt es sich für eine Gräfin.
- In einem Märchen.

:25:23
Wie lange kennst du ihn schon?
:25:26
Fast sechs Wochen.
:25:29
Sechs Wochen, in denen er
Tag und Nacht in deiner Nähe war.

:25:33
Manchmal hält er mein Gesicht
und sieht mich einfach nur an.

:25:38
Bist du sicher, dass er dich sieht?
:25:40
Er sieht mehr als jeder andere Mann.
Außer dir vielleicht.

:25:44
- Bislang habe ich fast nichts gesehen.
- Er ist, was andere Männer nicht sind.

:25:49
Das ist klar. Es ist aber auch klar,
:25:52
dass dieser Märchen-Unsinn etwas
zu weit geht - bis in die Realität hinein.

:25:57
Ich will dich ja nicht schockieren,
:25:59
aber ein Graf ist ein Mann,
und eine Gräfin ist eine Frau.


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