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In einer alten Kapelle,
vor den Augen einer Hand voll Fremder,
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legte ich die Hand von Maria Vargas
in die des Grafen Torlato-Favrini.
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Die Dienstboten feierten
nach der Hochzeit unter sich.
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Ich weiß nicht, ob es bei der Hochzeit
der Borgias genauso zuging -
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dass vor dem Palast
mehr los war als drinnen.
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Jedenfalls gab es zwei Empfänge.
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Und wie ich die Braut kannte,
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wusste ich, dass sie sich
auf diesem fehl am Platze fühlte.
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Der Sohn des Gärtners spielt das
Akkordeon. Der Gärtner die Gitarre.
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- Ich weiß nicht, wer die Violine spielt.
- Paganini. Er ist der Zuckerbäcker.
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Sie haben mehr Gäste als wir.
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So sollte es auch sein.
Der Adel verfiel erst,
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als es mehr Aristokraten als Diener gab.
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- Und sie haben mehr Spaß.
- In der Tat.
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Am Tag meiner Hochzeit
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solltest du eigentlich glücklich sein.
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Bist du glücklich? Dann bin ich es auch.
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Ich hatte nur etwas anderes erwartet.
Etwas Altmodischeres.
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Zum Beispiel Tanzen.
Wenn auch ganz verschämt.
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Dann lass uns draußen tanzen.
Wir gehören sowieso dort hin.
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Ich vielleicht. Aber du nicht.
Nicht mehr, Gräfin.
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Hättest du etwas dagegen,
mit mir dort draußen zu tanzen?
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Du kannst alles tun, was du möchtest.
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Aber es würde ihnen den Spaß verderben.