:18:01
Ich sagte, sie soll sie Marcel geben,
der sie wirklich nötig hatte.
:18:05
Gehört dir von Omis
Geld nicht auch was?
:18:11
Ja, ich gab es Marcel, nachdem ich es Omi
aus den Händen reißen musste.
:18:16
Augustine hörte das und mischte sich ein.
Sie und Omi sind hin- und hergerissen
:18:20
zwischen ihrem entsetzlichen Geiz
und der Dankbarkeit, die sie uns schulden.
:18:24
Sie hatten auch nicht das Glück,
einen reichen Mann kennen zu lernen.
:18:28
Ist das meine Schuld? Ich flehte Marcel an,
sie hier wohnen zu lassen.
:18:34
Dein Vater wollte sie nicht um sich haben.
Dein Vater liebte immer nur die Jugend.
:18:50
Madame, lhr Mantel.
Sagen Sie, Louise...
:18:53
Warum fragen Sie
mich das?
:18:57
Ich arbeitete früher bei
der Frau eines Notars.
:19:01
Das ist nicht
meine Aufgabe.
:19:06
Louise! Sind Sie sich sicher,
was das Schweigen der Hunde angeht?
:19:10
Ja! Ich schlief diese Nacht nicht gut.
:19:13
Monsieur sah schlecht aus,
als ich ihm seinen Kamillentee brachte.
:19:17
Er bat um Kamillentee?
Ja, gegen Mitternacht.
:19:22
Er arbeitete und muss
Durst gehabt haben.
:19:26
Oder Magenschmerzen. Er klingelte,
ich ging hoch, brachte ihm den Kamillentee.
:19:31
Sind Sie lange im Zimmer
meines Vaters geblieben?
:19:36
Wieso habe ich dann vorhin kein Tablett
mit dem Tee in seinem Zimmer gesehen?
:19:41
Ah! Lass mich in Ruhe!
:19:44
Gaby, ich kann Augustine nicht beruhigen.
Sie will all ihre Tabletten schlucken.
:19:50
Aber das ist doch Erpressung, Mama!
Wie kannst du auf so was noch reinfallen?
:19:56
Darf ich mich zurückziehen,
Mademoiselle?