8 femmes
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:19:01
Das ist nicht
meine Aufgabe.

:19:06
Louise! Sind Sie sich sicher,
was das Schweigen der Hunde angeht?

:19:10
Ja! Ich schlief diese Nacht nicht gut.
:19:13
Monsieur sah schlecht aus,
als ich ihm seinen Kamillentee brachte.

:19:17
Er bat um Kamillentee?
Ja, gegen Mitternacht.

:19:22
Er arbeitete und muss
Durst gehabt haben.

:19:26
Oder Magenschmerzen. Er klingelte,
ich ging hoch, brachte ihm den Kamillentee.

:19:31
Sind Sie lange im Zimmer
meines Vaters geblieben?

:19:36
Wieso habe ich dann vorhin kein Tablett
mit dem Tee in seinem Zimmer gesehen?

:19:41
Ah! Lass mich in Ruhe!
:19:44
Gaby, ich kann Augustine nicht beruhigen.
Sie will all ihre Tabletten schlucken.

:19:50
Aber das ist doch Erpressung, Mama!
Wie kannst du auf so was noch reinfallen?

:19:56
Darf ich mich zurückziehen,
Mademoiselle?

:20:02
Sagen Sie, Louise, war Chanel im Haus,
als Sie den Tee gemacht haben?

:20:07
Nein, sie war gerade gegangen.
Sie schläft im Pavillon am Ende des Parks.

:20:11
Um ihre Freiheit zu haben.
Ist doch ihr Recht!

:20:14
Nach der Arbeit kann man tun, was man will.
Und Karten spielen schadet keinem.

:20:20
Chanel spielt Karten?
Sie wussten das nicht?

:20:23
Natürlich wusste
ich das! Nicht wahr?

:20:27
Und mit wem spielt sie jetzt Karten?
:20:31
Sagen Sie es uns,
wir verraten es nicht.

:20:35
Sie spielt mit Mademoiselle Pierrette,
der Schwester lhres Vaters.

:20:39
Woher wissen Sie das?
:20:42
Ihre Omi sah es! Sie erzählte es mir,
als sie mal einen in der Krone hatte.

:20:47
In Omis Zimmer steht
immer ein guter Tropfen.

:20:52
Ehemalige Stripperin,
sagen die Damen.

:20:58
Talentierte Künstlerin und rein wie Schnee,
sagt Madame Chanel. Von mir aus.


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