:41:00
Du hörst Schreie und denkst an mich? Danke!
:41:03
Louise, haben Sie
laute Stimmen gehört?
:41:08
Als ich um Mitternacht
den Kräutertee brachte.
:41:12
Ja, Mademoiselle Augustine.
:41:16
Du sagtest doch,
dir sei niemand begegnet.
:41:20
Du warst vor Marcels Zimmer.
Was ist da passiert?
:41:24
Tja, hättet ihr keine
getrennten Schlafzimmer...
:41:28
Deswegen hab ich keine.
:41:31
Wahrscheinlich fragte Sie nie ein Mann,
die Mutter seiner Kinder zu sein.
:41:35
Ich glaube,
so um Mitternacht.
:41:39
Um die Zeit herum.
Monsieur bestellte ihn.
:41:43
Wie viel später?
:41:46
Etwa 5 Minuten. Solange man eben braucht,
um die Küche aufzuräumen.
:41:50
Warum wollten
Sie das, Louise?
:41:55
Monsieur hatte ihn bei mir bestellt.
:41:59
Ich beginne, lhr Spiel zu durchschauen.
:42:02
Gut. Aber ich werde lieber eines Lasters
als eines Mordes beschuldigt.
:42:06
Beides zusammen passt zu Ihnen:
Lasterhaft und mörderisch!
:42:10
Mama, keine vorschnellen Unterstellungen!
Jetzt bleiben nur noch Sie übrig:
:42:14
Wo waren Sie gestern Abend, Pierrette?
:42:17
Ich machte einen privaten Besuch,
der nur mich etwas angeht.
:42:21
Sie sahen Marcel
gestern also nicht?
:42:26
Nein!
:42:28
Dann sind Sie die Letzte,
die meinen Mann lebend gesehen hat, Louise!
:42:34
Kann man mich
des Mordes beschuldigen?
:42:38
Ich mag keinen Ärger, lieber sag ich alles.
Tut mir Leid, Mademoiselle Pierrette.
:42:42
Als ich den Tee brachte,
war Pierrette im Zimmer.
:42:47
Ach, dann haben Sie also gelogen!
Was wollten Sie gestern bei meinem Mann?
:42:52
Ich wollte mich mit Marcel unterhalten,
ich war deprimiert.
:42:56
Nein.
Wir lachten sogar.