Bride of Frankenstein
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Draußen die wilde, tobende Natur,
wie sie schlimmer nicht werden kann,

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und wir eleganten drei hier drinnen.
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Vielleicht lenkte ja ein zorniger Jehova
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die zuckenden Blitze
direkt auf meinen Kopf.

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Auf den ungebeugten Kopf Lord Byrons,
Englands größtem Sünder.

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Aber so sehr kann ich
mir selbst nicht schmeicheln.

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Vielleicht war der Donner
auch für Shelley.

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Beifall des Himmels
für England größten Dichter.

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- Und meine Mary?
- Sie ist ein Engel.

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Meinen Sie wirklich?
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Hört ihr?
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Kommen Sie!
Sehen Sie sich das Gewitter an.

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Sie wissen,
dass der Blitz mich erschreckt.

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Liebster Shelley, würdest du
die Kerzen für mich anzünden?

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Liebste Mary.
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Welch erstaunliches Geschöpf!
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- Meinen Sie mich, Lord Byron?
- Angst vor Donner und Dunkelheit.

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Aber Autorin eines Werkes, das mir
das Blut in den Adern gerinnen ließ.

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Schauen Sie, Shelley. lst hinter dieser
lieblichen Stirn Frankenstein entstanden?

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Ein Monster, aus den Kadavern
geplünderter Gräber geschaffen.

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- lst das nicht erstaunlich?
- lch weiß nicht, warum Sie so denken.

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Was erwarten Sie denn?
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Das Publikum braucht mehr
als eine harmlose Liebesgeschichte.

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Warum also kein Monster?
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lhr Verleger lehnte das Buch ab.
Das Publikum wäre schockiert.

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Es wird sicher veröffentlicht.
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Dann wirst du dich
verantworten müssen, Liebling.

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Der Verlag hat den wahren moralischen
Zweck meines Romans verkannt.

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lch schilderte, wie ein Sterblicher
bestraft wird, der Gott spielen will.

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Welchen Zweck Sie auch verfolgten,
ich genieße jede Schreckensszene.

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lch sehe sie im Geiste vor mir.
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Lord Byron. Erinnern Sie
mich heute Abend nicht daran.

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Allein die Eröffnungsszene
auf dem Friedhof!

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Die schluchzenden Frauen.
Die erste Erdscholle auf dem Sarg!


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